Das Sternzeichen Steinbock

von 21. Dezember bis 20. Januar

„Nur wer die (inneren) Gesetze anerkennt, ist wirklich frei“

Mit dem Zeitpunkt der Wintersonnwende tritt die Sonne in das Tierkreiszeichen Steinbock: Der dunkelste Tag, die längste Nacht des Jahres ist nun erreicht und langsam aber sicher beginnt die Geburt des neuen Lichtes.

Die Freibäder und die Eiscafes haben geschlossen, es herrscht die Kälte und die Klarheit des Winters. Lebewesen, die in den Winterlandschaften überleben wollen, müssen hart und anpassungsfähig sein, die müssen etwas aushalten können und entsagungsfähig sein.

Schneemassen liegen auf der Erde, Flüsse und Seen sind zugefroren. Die Natur ist aber nicht tot in dieser Zeit, denn im Innern entwickelt sich frisches Leben und ein neuer Frühling wächst heran.

Das Leben hat sich von Außen nach Innen verlagert. Es ist die Zeit der langen Winterabende am wärmenden Kamin im Kreise der Lieben, es ist auch die Zeit von Weihnachten.

Das zum Steinbock gehörige Urprinzip ist Saturn: die Einfachheit, die Reduktion auf das Wesentliche und Notwendige, die Klarheit der Natur. Das sind auch die Qualitäten der Steinbockcharaktere, in allen Bereichen ihrer Persönlichkeit: Körperlich, geistig und auch seelisch.

Bildentsprechungen

Bildentsprechungen Steinbock
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Drei bekannte Steinbock-Persönlichkeiten können uns diese Charaktermerkmale näher verdeutlichen:

Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland vollzog im Zuge des Kalten Krieges konsequent und nachhaltig die Verankerung der noch jungen BRD im westlichen Wirtschafts- und Verteidigungsbündnis. Damit schuf er (mit Ludwig Erhard) die Grundlagen zur sozialen Marktwirtschaft, zu Wachstum und Wohlstand.

Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Schriftsteller mit Weltruhm, verstand seine literarischen Bemühungen als moralischen Zweck. Hinter der Übersteigerung und Verzerrung der Wirklichkeit versteckt sich der nüchterne Blick auf Recht und Gerechtigkeit. Unvergessen sein Klassiker: „Der Besuch der alten Dame“.

Michael Schumacher, erfolgreichster Pilot aller Zeiten in der Geschichte des Motorsports, wurde mit inzwischen sieben Formel 1 Weltmeistertiteln zur lebenden Legende. Mit den richtigen Partnern, der Präzision eines Uhrwerks und asketischer Disziplin gelang ihm eine beispiellose Karriere, die eine wahre „Formel 1 Hysterie“ auslöste.

Natürlich hat das Saturn-Steinbock Prinzip auch Schattenseiten. Die nüchterne Sachlichkeit kann im Extrem zu Freudlosigkeit und Geiz führen, zu einer Kälte, die andere zum Frieren bringt.

Es zählt nur das, was ernst, schwer und anstrengend ist. Alles, was „nur“ Spaß macht, Freude, Tanz und Leichtigkeit bedeuten könnte, ist folglich anrüchig oder sogar verboten. Dann besteht die Gefahr, dass das Leben in Erstarrung und verbittertem Rückzug mündet. Jegliche Lebendigkeit ist verschwunden, der Zustand droht, chronisch zu werden.

Saturn heißt im griech. Chronos, die chronischen Krankheiten gehören somit zu diesem Urprinzip. Hier herrscht ein schmerzhafter „Kalter Krieg“ im Körper: Kein offener Krieg, aber auch kein Frieden.

Die Entprechungen im Körper sind u.a. die Knochen, das Skelett und auch das Knie. Rückenschmerzen bis hin zum Bandscheibenvorfall können Folgen der „Last des Lebens“ sein, die auf den Schultern lasten und nicht mehr tragbar erscheinen

Gerade in schwierigen Zeiten kann der eigene Blick auf die Steinbock-Saturn Qualitäten helfen, das Wichtige vom Unwichtigen, das Wesentliche vom Unwesentlichen, kurz: Spreu vom Weizen zu trennen.

Denn: „Nur wer die (inneren) Gesetze anerkennt, ist wirklich frei.“

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